Tilt beim Pokern

Oktober 22, 2008

Tilt ist eines der wichtigsten Elemente beim Pokern, die ein Spieler lernen muss, um ein besserer Pokerspieler zu werden. Der Ausdruck “on tilt” beim Pokern bedeutet, dass ein Spieler mit seinem Herz und nicht mit seinem Kopf spielt.

Das klassische Beispiel für Tilt ist, wenn jemand schon eine Menge in den Pot investiert hat und deshalb einfach nicht aus der Hand aussteigt und verliert. Solch ein Spieler setzt dann in der Regel munter weiter in der Hoffnung einen glücklichen Flop zu treffen um sein verlorenes Geld wieder reinzuholen. Leider ist es aber so, dass dies 9 von 10 mal nicht aufgeht. Das Problem beim Pokern ist, dass zum erfolgreichen Spielen, Emotionen keine Rolle spielen dürfen.

Alle Spieler wissen was Tilt ist und haben es selber schon erlebt, vor allem neue Spieler haben große Probleme damit umzugehen. Ein Spieler muss merken, wann er Entscheidungen trifft, die er eigentlich nicht treffen möchte und lernen, dass beim Pokern für Emotionen kein Platz ist. Nur wer sich selbst kontrollieren kann, wird beim Pokern langfristig Gewinne erzielen können.

Es hört sich vielleicht blöd und simpel an, aber genau das ist der Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern beim Pokern. Spart euch die Chips, die ihr beim “Tilten” verschwendet, für gute Hände auf, die größere Gewinnchancen haben und maximiert somit eure Gewinne.
Tilt ist etwas natürliches, man kann es kaum abstellen aber man kann lernen, es zu kontrollieren. Wer Tilt kontrollieren kann wird von selbst ein viel besserer Poker Spieler.

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